Pachydactylus turneri

Name

Pachydactylus turneri, Turners Dickfingergecko,

Turner´s Gecko, Klipsalamander

 

Systematik

Klasse:Reptilia

Ordnung:

Squamata

Zwischenordnung:

Gekkonomorpha

Überfamilie:

Gekkota

Familie:

Gekkonidae

Unterfamilie:

Gekkoninae

Gattung:

Chondrodactylus (alt: Pachydactylus)

Art:

Chondrodactylus (alt: Pachydactylus) turneri

 

Vorkommen und Biotop

Pachydactylus turneri Vorkommen findet man in mehreren Ländern

des südlichen Afrikas, unter anderem in Angola, Botswana, Namibia, Simbabwe, Südafrika und Tansania.

 

Pachydactylus turneriP. turneri in seinem Habitat in Namibia. Das Bild wurde mir von Felix Hulbert zur Verfügung gestellt.

 

Pachydactylus turneri besiedelt trockene Fels- oder Baumlandschaften. Den Boden betritt er nur selten. Tagsüber findet man ihn in Fels- oder Mauerspalten oder unter Baumrinde. Pachydactylus turneri lebt oft mit mehreren Artgenossen zusammen.

Dieser Gecko hat sich wie viele andere Gattungen auch den Wohnraum des Menschen als Lebensraum erschlossen. Mit Hilfe seiner Haftlamellen werden so auch glatte Mauern und Dächer zu seinem Revier.

 

Beschreibung

Pachydactylus turneri ist ein nachtaktiver Gecko. Er erreicht eine Gesamtlänge von über 20 Zentimeter. Er erweckt einen relativ robusten Eindruck, hervorgerufen durch seinen massigen, abgeflachten Körper und die stämmigen Glieder.

Sein Körper ist bedeckt mit relativ feinen Schuppen und größeren Tuberkeln, welche caudal gerichtet und gekielt sind. Die Grundfärbung kann gelblich, bräunlich bis dunkelbraun, rötlich und grünlich sein. Über den Rücken des Geckos ziehen sich mehrere gezackte und gebogene Querstreifen, die sich in jedem Fall dunkelbraun bis schwarz von der Körperfärbung abheben.

Sein Kopf ist breit und stellt sich annähernd dreieckig dar. Die Augen sitzen vergleichsweise weit vorne am Kopf und besitzen eine goldene Grundfarbe. Seitlich am Kopf zieht sich ein weiterer dunkler Streifen bis hin zur Schnauze.

 

Pachydactylus turneri hinterer Fuß

 

Die Finger der Glieder sind wie ein Löffel geformt, also nach außen verbreitert. An ihnen befinden sich die bereits erwähnten Haftlamellen der Tiere. Bewegen sich die Geckos auf dem Boden fort, heben sie Fingerspitzen an.

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